TIPPS für KIDS - Alles zum Thema Skifahren mit Kindern.
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Tipps für Kids im Schnee

Quellen: www.ski.de, www.ski-sofort.de, www.berlin.de, www.kinder.de

Mit Kindern Skifahren: Vom Spiel zum Sport

Skifahren ist eine sportliche Betätigung, auch wenn es spielerisch aussieht. In Wirklichkeit sind es technische Bewegungen, die schön anzusehen sind und Spaß machen. Die Skischule hilft, das Erlernte richtig anzuwenden und mit Hilfe der “Spielplätze” wird das Kind in eine Fantasiewelt geführt, es ist von ihm bekannten Figuren und Personen umgeben und von einem tollen Freund betreut: seinem Skilehrer.
Dieser verfolgt die genauen Bewegungsabläufe, die Körperhaltung, er korrigiert die Fehler und animiert. Auf vielen Ski-Spielplätzen ist der lang ersehnte “Laufteppich” endlich Wirklichkeit geworden. Die Kinder machen in ein paar Minuten ihren ersten Aufstieg und können ihre erste Piste ohne Schwierigkeiten bewältigen.
Eltern wissen ihren Nachwuchs gut aufgehoben und können den Tag entspannt genießen, die Freude ihrer Kinder mit verfolgen oder sich selbst Anleitungen und Anregungen holen.
Schnee bietet so viele Möglichkeiten, um die Kinder an die frische Luft zu locken. Und vor allem ist es hinterher gleich doppelt schön, wenn man sich mit rotgefrorenen Nasen an den warmen Ofen kuscheln kann, um eine schöne heiße Schokolade zu genießen.
Es auch kommt vor, dass der Unterricht auf Bekundung von Ungeduld stößt, auf Unwillen gegen körperliche Anstrengung oder einfach auf unerklärliche Launen. Keine Panik: Lernen ist manchmal schwer.

Mit Kindern Skifahren – Ab wann auf die Bretter?

Grundsätzlich wird empfohlen ab 4 Jahren mit dem Unterricht zu beginnen, doch spielen dabei Gewicht, Größe, Gelenkigkeit und sportliche Betätigung eine wichtige Rolle.
Die meisten Kinder in diesem Alter lernen das Skifahren unglaublich schnell und machen von Tag zu Tag deutlich sichtbare Fortschritte. Es gibt auch schon einige Kurse ab 3 Jahren (Windelfrei!), in welchen die spielerische Gewöhnung an das Medium Schnee im Vordergrund steht.
Mit dem Snowboarden sollten Kinder erst mit 6 Jahren beginnen. Kinder, die sich in verwandten Sportarten (Boardsportarten etc.) betätigt haben, haben normalerweise deutlich geringere Lernschwierigkeiten.

Kinder-Ausstattung

Allgemein gilt: Die meisten Kinder-Skimarken unterscheiden sich kaum durch Qualität – lassen Sie sich nicht durch Marken verlocken, sondern kaufen sie – wenn überhaupt- dann preisgünstig.
Wer ohnehin nur einmal pro Jahr Skiurlaub macht, spart durch Leihmaterial eine Menge Geld. Ski, Stöcke und Stiefel können in fast allen Skigebieten geliehen werden.
Tipp: Der Ski-Family Kinder-Skiflohmarkt könnte Kosten senken!

Kinder – Skibrille und Sonnenschutz

Witterungsgerechte Bekleidung sowie Skibrille und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sollten die Kinder immer dabei haben.
Eine Skibrille ist nicht nur bei Schneefall hilfreich, sie schützt die Augen vor Zugluft und filtert die in hohen Lagen starke UV-Strahlung. Übermäßige Einwirkung von UV-Licht auf die Linse des Auges kann nach langer Zeit letztlich zu einer Trübung im optischen Apparat führen und die Sehkraft beeinträchtigen.
Die Brille sollte deshalb, wenn es sich nicht um ein geschlossenes Modell handelt, an die Gesichtsform möglichst gut angepasst sein, um auch die Strahlung von unten und von den Seiten abhalten zu können. Glasbrillen und Materialien, die splitternd brechen können, haben beim Sport nicht nur auf Kindernasen nichts zu suchen.

Sonnenschutz bei Säuglingen

Das Problem bei Säuglingen und sehr kleinen Kindern ist, dass sie eine Sonnenbrille, die man ihnen aufsetzt wohl derartig als Fremdkörper oder auch als Spielzeug ansehen werden, dass die Brille wohl nicht sehr lange auf ihrem ursprünglichen Platz bleiben wird. Außerdem ist der Nasenrücken eines Säuglings noch nicht so ausgebildet, dass er eine Brille lange richtig fixieren könnte. Die Möglichkeiten der Verletzung an Mund, Nase oder Augen sind beim Kleinkind groß und stehen in keinem Verhältnis zu einem möglicherweise zu erreichenden Sonnenschutz. Außerdem würde eine zeitweilige Verdunklung der Umwelt durch die Brillengläser ein sehr kleines Kind wohl eher irritieren und außerdem die Entwicklung des Sehapparates beeinträchtigen.
Bleibt letztlich wohl nur das, was sowieso selbstverständlich sein sollte bei kleinen Babys: Nie ohne Sonnenhütchen/Sonnenmütze mit Lichtschutzkrempe in die Sonne und ein Kleinkind niemals der direkten Sonnenbestrahlung aussetzen. Im Schatten ist zwar durchaus auch ein nicht unbeträchtlicher UV-Licht-Anteil vorhanden, dieser ist jedoch tolerierbar, wenn der Aufenthalt an einem sonnenreichen Tag insgesamt zeitlich nicht zu ausgedehnt ist, was sowieso angeraten erscheint.

Kinder – Bekleidung

Egal ob Rot, Gelb oder Grün – in leuchtender, wind- und wasserabweisender Kleidung, ist Ihr kleiner Skizwerg weithin sichtbar. Hochgeschnittene Hosen mit separater Jacke sind für kleinere Kinder ideal. So kann bei warmer Witterung und für Spiele die Jacke kurz ausgezogen werden oder die Kleidung darunter individuell angepasst werden. Meist neigen Eltern dazu, ihre Kinder zu warm anzuziehen!
Fäustlinge sind nur so lange gut, wie ein Kind ohne Skistöcke fährt. Warme Socken ohne (!) Rippenmuster und Skiunterwäsche runden die Ausrüstung ab.

Kinder – Helme

Angesichts der großen Anzahl von Skiunfällen unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und der Gefahr von Kopfverletzungen mit irreversiblen Schäden am Gehirn: Kinder immer mit Helm fahren lassen!
Das Risiko, dass sich ein Kind bei einem kleinen Sturz verletzt, ist gering. Jedoch ist der Kopf beim Umgang mit Liften, bei einem Zusammenstoß oder wenn das Kind nach einem Sturz am Boden liegt am stärksten gefährdet. Leihhelme erhalten Sie in den meisten Skischulen bzw. beim Skiverleih.

Der richtige Kinder-Ski

Tipp Nr. 1: Ski – das Wichtigste ist die richtige Länge
Generell sollten Anfänger mit kürzeren Skiern beginnen. Bitte kaufen Sie Kinderski nicht zum “Reinwachsen”. Damit Kinder wirklich sicher unterwegs sind, brauchen Sie exakt die richtige Ausrüstung. Faustregel: für Anfänger sollten Ski bis zur Brust reichen. Könner greifen zu Material in Körpergröße.
Eine gute Alternative zur teuren Anschaffung eigener Ski: Leih-Ski im guten Verleih, mit sorgfältig bearbeiteten Kanten und Sohlen.
Auch extrem kurze und extrem lange Skier sind nichts für Kinder: Kurzcarver, Bigfoots und Snowblades sind nur für Erwachsene und können bei Kindern zu Verletzungen führen!

Tipp Nr. 2: Carving-Ski von Anfang an
Junior-Carver sind heute selbstverständlich geworden. Carver sind kürzer und verfügen über eine Taille und haben den Vorteil, dass Kinder auf ihnen sehr schnell ein Kurvengefühl entwickeln. Spielerisch lassen sich die tollsten Schwünge üben und blitzschnell stehen auch Anfänger sicher auf dem Ski.

Tipp Nr. 3: Weiche und biegsame Ski
Grundsätzlich gilt: Je weicher und biegfähiger ein Ski, umso leichter lässt er sich lenken. Man spricht hier von der Skiflex. Ein besonders biegfähiger Ski erlaubt es Kindern, kraftsparend zu fahren, so dass der Band- und Knochenapparat nicht zu stark belastet wird. Achten Sie jedoch auf Ski mit ausreichend großen Kurvenradien, die Taillierung sollte also nicht allzu extrem gewählt werden.
Bei Kindern, die gerade erst Skifahren lernen, sollten grundsätzlich weniger torsionssteife Skier (Verwindungsstabilität des Längskörpers) angeschafft werden. Je höher die Torsionssteifigkeit ist, desto schwerer lässt sich der Ski entlang der Skilängsachse drehen und reagiert zudem empfindlicher auf Fehler.

Kinder – Ski-Schuhe
Kaufen Sie Skistiefel nie auf Zuwachs. Werden die Skischuhe zu groß gewählt (da sie im kommenden Jahr auch noch passen sollen), können die Kräfte nur schlecht übertragen werden und der Spaß am Skilauf wird sich kaum einstellen.
Ebenso dürfte es sich bei zu engen, drückenden Skistiefeln und kalten Füßen verhalten. Da aber Kinder – besonders die Kleineren – auf die Frage, ob der Schuh passt oder drückt, manchmal unklare Aussagen machen, ist es schwer den passenden Schuh zu finden.

Tipp: So findet man den richtigen Schuh
Bei der Anprobe ein Paar Socken anziehen – wie auch auf der Piste. Schuh im Stehen anprobieren.
Beim Einsteigen dürfen die Zehen beim geöffneten Schuh noch leicht vorne anstoßen, Schuh auf die Ferse setzen, bis die Ferse in der Fersenpfanne sitzt.
Schnallen immer von unten nach oben schließen. Bei geschlossenen Schuhen gegen den Widerstand des Schuhs nach vorne beugen, nun dürfen die Zehen nicht mehr an die Spitze des Innenschuhs stoßen. Feedback für Eltern: Innenschuh herausnehmen, so kann man die Passform im Zweifelsfall abtasten. Die Vorwärtsbeugung des Schaftes wie das aufrechte Stehen und Gehen muss leicht möglich sein, der hintere Rand des Schuhschafts darf nicht in die Wade drücken und soll speziell bei Kleinkindern besonders weich sein und auch nach hinten nachgeben.

Kinder – Bindungen

Kinderschuhe dürfen nur mit Kinderbindungen, am besten vom Fachmann eingestellt und eingesetzt werden. Wer schon Erwachsenen-Schuhe trägt, sollte auch eine entsprechende Bindung erhalten.
Die Skibindung ist derjenige Teil der Ausrüstung, der in normalen Fahrsituationen für die Verbindung zwischen Skiern und Fahrer sorgt. Bei einer Überbelastung, beispielsweise im Fall eines Sturzes, müssen die Bindungen den Fuß aus dem Ski auslösen, um auf diese Weise das Verletzungsrisiko zu minimieren.
Nur eine richtig eingestellte Bindung kann das Verletzungsrisiko auf der Piste minimieren.
Die Bindungseinstellung erfolgt auf Grund verschiedener Parameter, wie Körpergröße, Gewicht oder Verschleiß und sollte nur von einem Fachmann vorgenommen werden. Da sich die Parameter bei Kindern rasch ändern, sollte vor jedem neuen Winterurlaub die Einstellung aktualisiert werden

Kinder – Skistöcke

Manche Skischulen unterrichten Kinder erst einmal ohne Stöcke, auch weil das Liften ohne Stöcke praktischer ist und ein geringeres Unfallrisiko birgt.
Beim Kinderski dienen die Stöcke zuerst der Gleichgewichtsregulation, sie sind aber auch beim Anschieben in der Ebene, beim Ziehen oder beim Anstehen am Lift notwendig.
Die richtige Stocklänge kann man nach der Formel “Körpergröße x 0,72” ermitteln. Liegt das Ergebnis zwischen zwei verfügbaren Längen kann ruhig die größere Länge gewählt werden.

Urlaubs-Checkliste

Nicht vergessen!

Pflegen

  • Baby-Nagelschere
  • Bürste, Kamm
  • feuchte Tücher
  • Fieberthermometer
  • Ohrstäbchen
  • Windeln
  • Shampoo, Badeöl
  • Sonnenmilch (LSF>25)
  • Spezielle Medikamente, Vitamin D, Paracetamol-Zäpfchen, Fluortabletten, Nasenspray, homöopathische Globolis
  • Wundschutzcreme, Körpercreme
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta

Essen & Trinken

  • Milchbabynahrung (evtl. HA)
  • Elektrolyte
  • Esslatz, Spucktuch
  • Flaschen
  • Flaschenbürste
  • Kekse, Bonbons, Knabberkram
  • Nuckel, Sauger (für Tee und Milch)
  • kl. Tüten für gebr. Windeln

Anziehen

  • Ggf. Badehose, Badewindel
  • Bademantel
  • Besonders wind- und wetterfeste, warme Kleidung
  • Halstuch
  • Jacke
  • Kappe für Sonnenschutz
  • Lange Hosen
  • Mützchen, Stirnband, Handschuhe (Fäustlinge), Schal
  • Schlafsack, Schlafkleidung, Lieblingskuscheltier
  • Winterschuhe, wasserabweisend
  • Sonnenhut
  • Strümpfe, Strumpfhosen, Anti-Rutsch-Socken
  • Sweatshirt
  • T-Shirts
  • Unterwäsche, Body

Sonstiges

  • Autositz, Babyschale
  • Babyphon
  • Impfbuch, Impfpass
  • evtl. ein paar Kindersicherungen (Steckdose, Tür, Fenster)
  • Kinder-Untersuchungsheft des Bundesausschusses für Ärzte und Krankenkassen
  • Kinderwagen m. Fußsack, Buggy
  • Rückentrage, Tragetuch
  • ggf. Schwimmflügel, -reif
  • Sonnenblende im Auto
  • Sonnenschutz, -schirm
  • Stilleinlagen
  • Wickelunterlagen

Medizin für die Kleinen

  • Arnica Globuli (Schmerzen durch Stürze)
  • Chamomilla Globuli (Schreien, Unruhe)
  • Hansmed Desinfektionsspray (auf Wunden, nicht brennend)
  • Osanit Globuli (Zahnen)
  • Paracetamol (Fieber, bis 1 und ab 2 Jahre)
  • Pflaster (mit Kindermotiven)
  • Traumeel Salbe S (Wunden, Prellungen, Beulen)
  • Viburcol (homöopatisch, leichtes Fieber, Zahnen)
  • Vomex (homöopatisch, Übelkeit, Erbrechen)

Reisen mit Kindern

  • Bei Reiseübelkeit:
    • Geschwindigkeit sofort reduzieren oder anhalten
    • für viel Frischluft sorgen
    • durch die Frontscheibe nach vorne schauen
    • tief durch die Nase ein und durch den Mund ausatmen
    • Brechtüte griffbereit halten
  • die Gelassenheit der Eltern ist die beste Voraussetzung für eine ruhige Reise!
  • Pausen ca. alle zwei Stunden einlegen: Familienfreundliche Raststätten, Links+Rechts der Autobahn
  • Schulkinder in die Reiseplanung mit einbeziehen
  • Straßenkarte für die Kinder zum Mitverfolgen
  • Wach-Schlaf-Rhytmus bei Kindern einhalten
  • Während der Fahrt die Kinder über das Urlaubsland, Sehenswürdigkeiten und geplante Ausflüge informieren
  • Reisespiele http://www.reise-checkliste.eu/reiseinfos/zusatzinfos/reisespiele.html
  • Spielsachen/Bücher fürs Auto/eig. Zimmer

www.urlaubs-checkliste.de

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